"DMFC Chemnitz on Tour" war auch das Motto am 30.10. zum Konzert von Dave Gahan & Soulsavers im Berliner Tempodrom. Mit großer Spannung und sehr aufgeregt waren wir ab Vormittag vor Ort und konnten so die ersten Meinungen und Stimmungen auffangen. Polnische und russische Fans hatten ebenfalls den weiten Weg auf sich genommen, um an diesem Konzert teilnehmen zu können. Ein Teil wartete bereits seit den frühen Morgenstunden vor dem Eingangsbereich, um sich eine gute Startposition für den RUN zu sichern. Auf den ersten Blick war das Bild mit dem eines Depeche Mode Konzertes vergleichbar - in Rettungsdecken gehüllte und auf Campingstühlen "abgeparkte" Fans - im kühlen aber glücklicherweise trockenen Berlin. Bis in den Nachmittag blieb die Menge relativ übersichtlich. Unter den Fans wartete auch ein mit "Mitte 20" junger Besucher, Jannis, einige Stunden vor Beginn des Konzertes geduldig. In interessanten Gesprächen erfuhren wir hier viel über den Weg zum Depeche Mode Fan - auch abseits der elterlichen Prägung. (und ja, diesen Weg gibt es) Ab 15 bis 16 Uhr füllte sich dann der Eingangsbereich mit vielen Fans und es wurde stellenweise sehr gemütlich. Die Stimmung drohte zu kippen, als es bei Öffnung der Absperrungen zu einem fast unerträglichen Gedränge kam. Ob hier unbedingt nur Kritik am Veranstalter bzw. den Ordnern zu üben ist, wir sehen davon mal ab, da hier neben drängenden Fans jede Veranstaltung mit dem Einlass das Nadelöhr bildet. Hier stand auch das Thema der Kontrolle zu den personalisierten Tickets im Fokus. Diese Kontrolle wurde letztendlich mit einem Namensabgleich auf dem Personalausweis durchgeführt. Inwiefern Besuchern der Zutritt verwehrt blieb, wissen wir nicht. Drin!


Das mit ca. 3500 Plätzen restlos ausverkaufte Tempodrom füllte sich zügig. Der Blick auf die Bühne war aufgrund der kreisrunden Architektur gigantisch. Das Konzert begann gegen 20.15 Uhr. Dave Gahan betritt die Bühne und die Besucher begrüßen den Depeche Mode Frontmann mit Schreien, Pfiffen und viel Applaus. Gespannt warten alle auf die Auszüge aus der aktuellen Kooperation mit Soulsavers und natürlich auch auf die Verfassung von Gahan. Wie bereits zur vergangenen Delta Machine Tour, gibt es hier absolut keine Abstriche zu machen: Gahan muss sich zwar nicht ganz verausgaben und behält 90% seiner Bekleidung an ;). Die Stimme, seine Erscheinung, die Freude und sein Einsatz lassen wirklich nur einen Schluß zu: Er ist in seinem Element - abseits von Depeche Mode - zum gefühlsbetonten und zum - sicherlich auch nicht jedermanns Geschmack - emotionalem Sound von Soulsavers. Der Abend endet mit einem Zugabenblock. Den Abschluß bilden hier letztendlich Condemnation und Walking In My Shoes. Hier steht das Tempodrom komplett und feiert unseren Helden mit tosendem Applaus & einer Zettel-Fanaktion. Leider ist das Konzert nach kaum 1,5 Stunden zu schnell vorbei. Glücklich und aufgewühlt endet unser Konzerttag bei einem Straßenmusiker vor dem Tempodrom zu Personal Jesus und Enjoy the Silence in Dauerschleife. Es war ein fantastisches Erlebnis in einem übersichtlichen Konzertrahmen. Viele Grüße an alle bekannten Gesichter und die, welche wir leider verpassten. Bis bald & stay depeched!

Fotos zum Konzert auf electronicbeats.net - hier entlang

Zum Bericht auf depechemode.de - hier entlang...

Meet&Greet: In einer ganz anderen Situation befand sich unsere Sandy. Sie gewann bei Hitradio RTL ein Meet&Greet mit Dave Gahan!

Sandys Bericht: "Vielen Dank für die lieben Nachrichten und Glückwünsche, die mich so erreichen . Ich weiß noch nicht wie ich dieses Erlebnis in Worte fassen soll. Am Montag habe ich bei HITRADIO RTL ein Meet & Greet mit Dave gewonnen. Diese Nachricht traf mich wie der Blitz und meine ganze Woche war begleitet von Bauchschmerzen und Nervosität.

Der Tag kam…. Gegen 17:30 Uhr kamen wir am Tempodrom an und fanden uns bei Rob von HITRADIO RTL ein, der uns den ganzen Abend begleitet hat. Rob ist selbst ein riesen Dave-Fan und so hatten wir von Anfang an eine gute Grundlage für tolle Gespräche und waren dadurch gut abgelenkt.

So warteten wir am VIP-Eingang (das wollte ich schon immer mal sagen können ) auf unseren Einlass. Dort erkannten wir als ersten prominenten Gast Mirja du Mont, welche oft auf Depeche Mode Konzerten zu finden ist. Eine ganz Nette, die später sogar auf Sven zu kam und ihn fragte wie wir das Konzert fanden.

Kurz nach dem der normale Einlass begann, der wirklich schrecklich chaotisch anzusehen war, durften auch wir endlich der Kälte entfliehen. Wir wussten zwischendurch nicht, ob wir vor Aufregung oder vor Kälte zitterten

Drinnen ging es dann relativ schnell. Wir wurden aufgefordert alle Taschen und Jacken abzugeben. Wir durften wirklich nichts mit in den Meet & Greet Bereich nehmen. Keine Chance für Autogramme leider. Die letzten Minuten waren wirklich grausam und auch Rob war die Nervosität nun ins Gesicht geschrieben. Meine Hände zitterten…. Und auf einmal stand er schon mittendrinn bei uns! Dave! In einem knallroten Jacket, über das ich mich jetzt noch wundere. Ein ganz kleine zierliche Person, in einem knallroten Jacket. Das ist ER und du stehst hier vor ihm! Das kann nicht sein! Dave strahlte und reichte jedem seine Hand. Meine Augen füllten sich mit Wasser….. Mist! Zusammenreißen, Sandy!

Ja und dann sollten wir uns fix in Gruppen aufteilen für die Fotos. Als meine Gruppe dran war, standen alle inkl. Dave schon da, aber ich kam nicht durch. Es war ja nur wie ein Durchgang und alles sehr eng. Paaaanik…. Und dann kam „mein persönliches Highlight“! Dave hat gesehen wie ich enttäuscht da stand, er hat mich ran gewunken und mir sogar noch den Platz neben ihm frei gemacht. Waaaaahhhhh, wie geil. Ein paar Sekunden im Arm von Dave. YEEEESSSSS! Das war der Hammer und das war es aber dann auch schon. Wir mussten wieder raus in unseren VIP-Bereich.

Zum Konzert selbst, sag ich nicht mehr viel. Es war grandios und eins unserer schönsten Konzerte.

Das wir das erleben durften!!! Danke, Danke, Danke! Danke an HITRADIO RTL, an Robin Hackemesser und danke an meine Reisegruppe, welche mich tapfer ertragen hat

Liebe Grüße

Sandy & Sven

Mit freundlicher Genehmigung: Sony Music Germany / Foto: Frank Wölffing